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Aktuell

2017-4-11

Calretinin ELISA: Ein neuer Assay für die frühe Diagnose eines Mesothelioms

 

Seit längerer Zeit ist in mehr als 55 Ländern der Welt die Produktion und Verwendung von Asbest verboten. Trotzdem ist die Zahl der asbestbedingten Krebserkrankungen – in erster Linie bösartige Lungentumoren und Mesotheliome – weiterhin sehr hoch.

Aufgrund der langen Latenzzeit sowie der fortlaufenden Produktion und Verwendung von Asbest in mehreren Ländern wird hier in den nächsten Jahren keine wesentliche Verbesserung erwartet. Durch eine Früherkennung der Tumoren – möglichst in klinisch symptomfreien Entwicklungsstadien – könnten die Chancen einer kurativen Therapie wesentlich gesteigert werden.

Calretinin ist einer der zurzeit besten verfügbaren Marker für den Nachweis von Mesotheliomen.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr Universität Bochum (IPA) hat die DLD Diagnostika GmbH jetzt eine vielversprechende Methode für den Einsatz des Biomarkers Calretinin zur Früherkennung – speziell von Mesotheliomen – in Plasma- und Serumproben entwickelt.

Der neue Calretinin ELISA zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Hoch spezifischer und sensitiver Kaninchen anti-Calretinin Antikörper

Gute Linearität zwischen 0,25 - 4,0 ng/ml

Einfach durchzuführen, Gesamtinkubation 6 Std.

Geeignet für humane Serum und Plasmaproben

Validiert in größeren Fall-Kontrollstudien

Involviert in Longitudinalstudien



Der neue Calretinin ELISA ist nur für Forschungszwecke geeignet!

2016-6-7

SDMA ELISA zur Früherkennung von Nierenerkrankungen bei Hund und Katze!

SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) identifiziert eine Nierenerkrankung bereits bei einem Verlust der Nierenfunktion von etwa 30-40%. Eine Erhöhung der Kreatininkonzentration tritt erst dann ein, wenn etwa 75% der Nephrone nicht mehr funktionsfähig sind. Somit ist SDMA im Gegensatz zu Kreatinin ein weitaus sensiblerer Biomarker für die Beurteilung der Nierenfunktion bei Hund und Katze.

Unser SDMA ELISA ist schnell und präzise. Der für die Routine geeignete Test liefert SDMA-Werte in weniger als 3 Stunden. Er ist damit für die schnelle Diagnose erhöhter SDMA-Spiegel bei der Beurteilung der Nierenfunktion im Serum und Plasma geriatrischer Hunde und Katzen geeignet. SDMA ist immer im Zusammenhang mit Kreatinin und den Ergebnissen der Urinuntersuchung, insbesondere des spezifischen Harngewichts, zu beurteilen. Erkrankungen der Niere sind bei älteren Hunden und Katzen sehr häufig anzutreffen und haben schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Im Laufe des Lebens entwickelt eine von drei Katzen und einer von zehn Hunden eine Nierenerkrankung.
SDMA ist eine methylierte Form der Aminosäure Arginin, die nach Proteolyse eines intranukleären Proteins von allen kernhaltigen Zellen in die Zirkulation freigesetzt wird. Es wird zu mehr als 90% glomerulär filtriert und renal eliminiert. SDMA ist damit spezifisch für die Nierenfunktion. Dabei ist SDMA unabhängig von der Muskelmasse und eignet sich deshalb auch gut für das Monitoring alter und minderbemuskelter Tiere mit chronischer Nierenerkrankung.

Derzeit wird unser SDMA ELISA für Hunde und Katzen validiert (LABOKLIN Bad Kissingen, Publikation in Vorbereitung). Laut Literatur ist der Referenzbereich für humanen Serum- und Plasmaproben und für Serum und Plasma bei Katze und Hund nahezu gleich: 0,3 - 0,75 μmol/l (entspricht 6,0 - 15 μg/dl). Persistierende Konzentrationen SDMA von > 0,75 μmol/l (entspricht > 15ug/dl) weisen auf eine verminderte renale Elimination und somit auf eine mögliche eingeschränkte Nierenfunktion hin.

Die Validierung von SDMA und die Ermittlung der Referenzbereiche für weitere Tierarten (z.B. Pferd, Kaninchen) wird Gegenstand weiterer zukünftiger Studien sein. Der SDMA ELISA Test ist für geringe Probevolumina (20 µl) geeignet. Der ELISA überzeugt durch Spezifität, Sensitivität, Linearität und Reproduzierbarkeit und zeigt eine sehr gute Korrelation zur SDMA-Bestimmung mittels LC-MS/MS (DLD data on file).

2015-9-8

ADMA Fast ELISA: Risikoprognose bei Herzinfarkt und Schlaganfall

Nicht immer ist der Weg das Ziel. Manchmal muss es schnell gehen. Der neue ADMA Fast ELISA ist sehr schnell und präzise. Als routinegängiger Test liefert der Enzymimmunoassay erstmals exakte ADMA-Werte in weniger als 3 Stunden. Er ist damit optimal für die schnelle Diagnose erhöhter ADMA-Spiegel bei vielen kardiovaskulären Erkrankungen geeignet, insbesondere auch bei Verdacht auf Herzinfarkt und Schlaganfall.

ADMA ist auch der Marker, der das Überleben der Patienten unter Intensivtherapie am besten vorhersagen lässt. Das Mortalitätsrisiko während der Intensivtherapie ist bei Patienten mit hohen ADMA-Konzentrationen stark erhöht.

Der Test ist automatisierbar und für geringe Probevolumina (20 µl) geeignet. Der ELISA  überzeugt durch eine sehr gute Spezifität, Sensitivität, Linearität und Reproduzierbarkeit und zeigt eine ausgezeichnete Korrelation zur ADMA-Bestimmung mittels LC-MS/MS.

2014-3-24

Homoarginin: ein neuer kardiovaskulärer Risikomarker bei Dialysepatienten

Homoarginin ist eine nicht-essentielle kationische Aminosäure, die aus Lysin gebildet wird und in vitro und in vivo ähnliche Eigenschaften wie Arginin zeigt.

 

Epidemiologische Untersuchungen in zwei großen unabhängigen Kohorten, nämlich Der Deutschen Diabetes Dialyse (4D) – Studie und der Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC)  – Studie haben Homoarginin als aussagekräftigen Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse und Sterblichkeit identifiziert. Niedrige Blutkonzentrationen von Homoarginin deuten auf eine erhöhte Mortalitätsrate hin. Sowohl die Gesamtmortalität als auch die kardiovaskuläre Mortalität verdoppeln sich bei sinkender Homoarginin-Konzentration.

 

Darüber hinaus ist die Homoarginin-Konzentration auch eng mit der Nierenfunktion verknüpft. Im Plasma mit Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz ist die Konzentration von Homoarginin um mehr als den Faktor 2 niedriger. Homoarginin könnte daher besonders für das Monitoring von Dialysepatienten nützlich sein.

 

Zitiert aus: J Lab Med, 2011; 35 (3): 153–159

 

Wir bieten ein Nachweisverfahren für Homoarginin in Plasma, Serum und Zellkulturen an. Es ist ein kompetitiver ELISA im Mikrotiterplatten-Format. Der ELISA zeigt eine gute Korrelation zur LC/MS und ist hervorragend geeignet zum Testen großer Serien von Patientenproben.

 

Homoarginin als Biomarker für das Mortalitätsrisiko ist zum Patent angemeldet: EP2533653A1.

2012-9-5

Neuer hochsensitiver ADMA-ELISA für Forschungszwecke und die pharmazeutische Industrie

Ab sofort steht allen Forschungsgruppen an den Universitäten oder der pharmazeutischen Industrie ein neuer, hochsensitiver ADMA-ELISA von der DLD Diagnostika GmbH zur Verfügung. Der ADMA-high sensitive-ELISA ist sehr gut geeignet für den quantitativen Nachweis von endogenem asymmetrischen Dimethyl-Arginin (ADMA) in Serum oder Plasma für die Ratte, Maus und auch für Zellkulturen.

 

Die Vorteile des neuen ADMA-high sensitive-ELISA sind:

 

Hohe Sensitivität, die untere Nachweisgrenze ist 0,01 µmol/l

Nur geringes Probenvolumen erforderlich (5-20 µl).

Proben können direkt - ohne vorherige Filtration - im Assay eingesetzt werden

Hohe Präzision durch über-Nacht-Inkubation

Ausführliche Untersuchungen in gängigen Zellkulturmedien

Keine Kühlkette für den Transport der Kits erforderlich

Keine Kreuzreaktivitäten mit L-Arginin, SDMA and N-Monomethylarginin

Keine Beeinflussung der Testergebnisss durch Medikamente

Excellente Korrelation mit der LC-MS/MS

Kits sind mit langem Haltbarkeitsdatum verfügbar (bis zu 21 Monate!)


Wir informieren Sie gern über weitere Details zu unserem neuen Test!

2012-6-4

Neue hochsensitive Catecholamin ELISA Tests für Forschungszwecke

Wir freuen uns, Ihnen hochsensitive Enzymimmunoassays für die quantitative Bestimmung der Catecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin anbieten zu können. Die Tests funktionieren hervorragend in Urin- und Plasmaproben, Zellkulturen, Gewebehomogenaten und weiteren biologischen Flüssigkeiten. Die neuen Tests sind sehr gut geeignet für Forschungszwecke und für Proben mit kleinen Volumina (1µl-500 µl) zur Inkubation über Nacht.

Die Sensitivität beträgt bei:

Adrenalin 1.6 pg/ml (8.7 pmol/l)

Noradrenalin 1 pg/ml (5.9 pmol/l) 

Dopamin 5.9 pg/ml (39 pmol/l)

Damit gehören die Tests zu den sensitivsten ELISA Tests für den quantitativen Nachweis der Catecholamine weltweit!

Ein neuer Proben-Stabilisator ist Bestandteil der Kits und ermöglicht eine längere Lagerung eingefrorener Proben. Die Tests sind sehr spezifisch und zeigen nur geringe Kreuzreaktivitäten. Keine Beeinflussung durch Medikamente ist gegeben. Darüber hinaus überzeugen die Tests durch eine extrem lange Verwendbarkeit (12-18 Monate).

2011-7-18

ZnT8 Autoantikörper ELISA - Ein neuer Test für die Differentialdiagnose bei Typ-1-Diabetes mellitus!

Das kationische Efflux Transporter-Protein ZinkT8 (ZnT8) wurde kürzlich als eines der Hauptantigene beim (insulinpflichtigen) Diabetes mellitus Typ 1 (TID) beschrieben. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung wurden in 60 - 80 % der Fälle ZnT8-Antikörper nachgewiesen. Hingegen betrug die Prävalenz bei Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 2 (T2D) ca. 3 %. Bei Erkrankungen, die mit einem TID assoziiert sind (Morbus Addison, Zöliakie) wurden ZnT8-Antikörper in bis zu 30 % beobachtet. Interessanterweise wurden ZnT8-Antikörper in 26 % von TID-Patienten gefunden, bei denen keine der etablierten Diabetes-spezifischen Autoantikörper (Inselzell-Antikörper, Insulin-Antikörper, GAD-Antikörper, IA2-Antikörper) nachweisbar waren. Möglicherweise wird mit diesen Antikörpern ein Subset an TID-Patienten erfasst (Wenzlau et al. 2007). Weitere Studien zur Evaluierung der klinischen Relevanz dieser Autoantikörper sind erforderlich.

Zitat: Karsten Conrad et al. Autoantikörper bei organspezifischen Autoimmunerkrankungen - Ein diagnostischer Leitfaden 2010.


Wir bieten Ihnen einen hochspezifischen und sensitiven ELISA für den quantitativen Nachweis von Zink Transporter 8 (ZnT8) Autoantikörpern an.

2011-5-30

ADMA/Arginin Quotient: Ein besserer Marker für kardiovaskuläre Erkrankungen und Gesamtmortalität?

In mehren klinischen und experimentellen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass es bei kardiovaskulären Erkrankungen zu einem Ansteigen der Konzentration des endogenen L-Arginin-Analogons ADMA im Plasma kommen kann. Erhöhte ADMA-Konzentrationen sind somit ein für das zukünftige Fortschreiten kardiovaskulärer Erkrankungen prognostisch relevanter Faktor.

 

Das Verhältnis von ADMA zu L-Arginin (ADMA/Arginin Quotient) war in mehreren klinischen Studien invers mit dem kardiovaskulären Risiko assoziiert; in der Framingham-Studie konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem ADMA/Arginin-Quotienten und der Gesamtmortalität belegt werden (siehe auch Publikationsliste im Produktprofil). Viele Forschergruppen nehmen an, dass der ADMA/Arginin-Quotient ein besseres Maß für die Substratverfügbarkeit der NO-Synthase darstellt als die L-Arginin-Konzentration selbst. Darüber hinaus ist der ADMA-Arginin-Quotient ein geeigneter Parameter für die Therapiekontrolle bei Personen, die L-Arginin-Supplemente konsumieren

 

Der neue ADMA-Arginin-Plasma ELISA Kit enthält Reagenzien für die quantitative Bestimmung von derivatisiertem ADMA (asymmetrisches Dimethyl-Arginin) und Arginin in EDTA-Plasma.

 

2010-9-8

Differentialdiagnose bei Neuromyotonie

Die Neuromyotonie ist ein neurologisches Syndrom, das durch eine erhöhte Erregbarkeit der Skelettmuskulatur gekennzeichnet ist und als Autoimmunerkrankung oder paraneoplastisches Syndrom bei kleinzelligen Bronchialkarzinomen, Lymphomen und Thymomen beschrieben wurde. Ursache ist eine gestörte Funktion der neuromuskulären Synapse (motorische Endplatte), die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch die Bildung von Autoantikörpern gegen spannungsaktivierte Kaliumkanäle verursacht wird (Isaac-Mertens-Syndrom). Wenn die Neuromyotonie in Verbindung mit Symptomen einer limbischen Enzephalitis auftritt, wird die Bezeichnung Morvan-Syndrom verwendet.

Die Neuromyotonie tritt sporadisch und in jedem Alter auf, sie gilt als sehr selten. Es dominieren klinisch unwillkürliche tonische Muskelverkrampfungen, Faszikulationen und als besonders charakteristisches Merkmal dauerhafte, wellenartige Muskelanspannungen, die bei schlanken Personen sichtbar sind (Myokymien). Oft kann die Muskulatur nicht richtig entspannt werden und erscheint steif (Pseudomyotonie). Bisweilen ist außerdem übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis) zu beobachten. Elektromyographisch können Muskelaktionspotentiale bei Entspannung nachgewiesen werden. Bei etwa 40 % der Patienten lassen sich Antikörper gegen spannungsaktivierte Kaliumkanäle im Serum nachweisen, viele Betroffene haben auch andere Autoantikörper, zum Beispiel gegen Acetylcholinrezeptoren wie bei der Myasthenia gravis.

Wir bieten Ihnen einen Radioimmunoassay für den quantitativen Nachweis von Autoantikörpern gegen den spannungsabhängigen Kalium-Kanal (in der Literatur abgekürzt als VGKC; Voltage Gated K+- Channel) an.
 

2010-8-5

Biogene Amine - Das komplette Programm

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort das vollständige Programm der Biogenen Amine als ELISA Tests anbieten zu können.

 

Zusätzlich zu unseren bewährten Serotonin und Nor-/Metanephrin Urin ELISA´s sind folgende Original-Assays wieder verfügbar.

 

1. Catecholamine in Plasma und Urin

Bestimmung aller drei Parameter aus einer Probe mit einem Kit

Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für alle drei Parameter

Acylierung in der Extraktionsplatte, enzymatische Umwandlung in der ELISA-Platte
3 x 96 Einzelbestimmung oder 3 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Geringes Plasmavolumen erforderlich (300µl)
Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards zur Plasmamessung
Hohe Sensitivität zur Plasmamessung
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten

 

2. Catecholamine als Urin-Quick 
Bestimmung aller drei Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für alle drei Parameter
Acylierung in der Extraktionsplatte, enzymatische Umwandlung in der ELISA-Platte
3 x 96 Einzelbestimmung oder 3 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Einfache Durchführung innerhalb weniger Stunden
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten

 

3. Histamin Plasma 

Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards, sehr hohe Sensitivität
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Einfache Durchführung, Inkubation über Nacht
Hoch sensitiver und spezifischer Antikörper

 

4. Histamin  / 1-Methylhistamin im Urin 
Bestimmung beider Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für beide Parameter
2 x 96 Einzelbestimmung oder 2 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive und spezifische Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten
Einfache Durchführung

 

5. Serotonin Sensitive 
Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards, sehr hohe Sensitivität
Geeignet für kleine Probenvolumina (1 - 20 µl)
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Inkubation über Nacht
Hoch sensitiver und spezifischer Antikörper

 

6. Meta-Normetanephrin Plasma 

Hochsensitiver Elisa
Bestimmung beider Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für beide Parameter
2 x 96 Einzelbestimmung oder 2 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive und spezifische Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten
 
 

2010-2-11

AQUAPORIN-4 (AQP4) AUTOANTIKÖRPER ELISA

Die Neuromyelitis optica (auch Devic-Syndrom) ist eine autoimmun bedingte entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit Abbau der isolierenden Nervenummantelungen (Demyelinisierung), bei der zumeist innerhalb weniger Monate (meist < 2 Jahre) nacheinander oder gleichzeitig sowohl eine Entzündung mindestens eines Sehnerven (Neuritis nervi optici) als auch eine Entzündung des Rückenmarkes (Myelitis) auftritt. Sehr häufig finden sich Antikörper gegen den Wasserkanal Aquaporin-4. Sind diese Autoantikörper im Serum nachzuweisen ist eine sichere Abgrenzung zur Multiplen Sklerose einfacher. Wir bieten Ihnen erstmalig einen patentgeschützten Enzymimmunoassay für den quantitativen Nachweis von Aquaporin-4 Autoantikörpern an.

Literatur:

"A serum autoantibody marker of neuromyelitis optica: distinction from multiple sclerosis”; V.A. Lennon et al.; Lancet 2004 364 (9451): 2106-2112
“IgG marker of optic-spinal multiple sclerosis binds to the aquaporin-4 water channel”; V.A. Lennon et al.; The Journal of Experimental Medicine 2005 202: 473-477
“Neuromyleitis optica IgG predicts relapse after longitudinally extensive transverse myelitis”; B.G. Weinschenker et al.; Annals of Neurology 2006 59: 566-569
 

2009-11-10

Neuer Plasma Nor/Metanephrine ELISA

Wir haben unseren Enzymimmunoassay für die quantitative Bestimmung von freiem Normetanephrin und Metanephrin in Plasma wesentlich verbessert.
Der Kit beinhaltet jetzt eine gemeinsame Probenvorbereitung von 400 µl Plasma und Acylierung in flüssige Phase, 6 Standards, 2 Kontrollen, gebrauchsfertig,
Standardbereich Metanephrin/ Normetanephrin: 20 - 3.000 pg/m und identische Reagenzien für Parallelansätze.
Die Korrelation zwischen dem modifizierten ELISA Test und der RIA Methode (s. Literatur) ist sehr gut.


Unger et al. (2006.) Diagnostic value of various biochemical parameters for the diagnosis of pheochromocytoma in patients with adrenal mass. European Journal of Endocrinology 154, 409-417

 

2008-10-1

SDMA: Neuer Marker für Nierenfunktionsstörungen

Bei Niereninsuffizienz ist häufig eine Dosisanpassung der Arzneistoffe erforderlich, gerade bei älteren Menschen. Deshalb ist die Bestimmung der Nierenfunktion in der klinischen Medizin von großer Bedeutung. Die Diagnose der Nierenfunktionseinschränkung wird dadurch erschwert, dass reliable Marker der glomerulären Filtrationsrate (GFR) fehlen. Der Goldstandard, eine Insulin Clearance, ist aufwändig und teuer. In der klinischen Praxis wird deshalb Serum-Kreatinin bestimmt. Schätzungen der Kreatinin Clearance mittels Cockroft-Gault zeigen beträchtliche inter-individuelle Variabilität verbunden mit Muskelmasse, Proteinzufuhr, Alter und Geschlecht. Das Strukturisomer des kardiovaskulären Risikofaktors ADMA, SDMA, wird streng renal eliminiert. In mehreren Studien konnte bislang gezeigt werden, dass der Plasma-SDMA-Spiegel sehr gut mit der geschätzten GFR korreliert. In weiteren Studien soll untersucht werden, ob SDMA ein nützlicher Parameter sein könnte, um Patienten in sehr frühen Stadien der chronischen Nierenerkrankung zu identifizieren.

Die bisher verfügbaren Messverfahren zur quantitativen Bestimmung von SDMA in Plasma, Serum, Urin und anderen biologischen Flüssigkeiten basierten allesamt auf dem chemischen Nachweisverfahren der Hochdruck-Flüssigkeitschromatografie (HPLC). Diese Methode ist jedoch sehr zeit- und personalintensiv, teuer, und somit für die klinische Routinediagnostik nicht geeignet. Unser neu entwickelte SDMA-ELISA bietet den Vorteil der spezifischen und sensitiven Erfassung dieses Markers mit Routine-Methoden und ist, was personellen und technischen Aufwand angeht, der HPLC-Messung überlegen.

Weiteren Information finden Sie  unter der Produktbeschreibung ( Arbeitsanleitung u. Literaturangabe) zum neuen SDMA-ELISA.

 

2008-9-19

ADMA: Ein neuer kardiovaskulärer Risikomarker!

ADMA steht für asymmetrisches Dimethyl-Arginin, ein im Serum und Plasma nachweisbaren, endogenen Hemmstoff der Synthese von Stickstoffmonoxid (NO). NO wiederum ist ein wichtiger physiologischer Mediator im Herz-Kreislaufsystem und spielt bei der endothelialen Dysfunktion in der Entwicklung der atherosklerotischen Gefäßkrankheit bereits früh eine entscheidende Rolle.

ADMA ist erhöht bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung, chronischer Herzinsuffizienz, bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Hypercholesterinämie, Hypertonie, Diabetes mellitus, bei chronischer Niereninsuffizienz und Dialysebehandlung, bei Präeklampsie und bei Patienten mit erektiler Dysfunktion (s. auch www.adma-spiegel.de).

Der erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität durch erhöhte ADMA-Konzentrationen kann durch die Gabe von L-Arginin entgegengewirkt werden.

Die bisher eingesetzten Nachweisverfahren für ADMA basieren auf dem Prinzip der HPLC/MS oder GCMS, was sie sehr aufwendig und teuer für den klinischen Alltag macht. Wir haben daher einen ELISA Test als Alternative entwickelt.

Der neue ADMA-ELISA ist ein kompetitiver ELISA im Mikrotiterplatten-Format und hat große Vorteile gegenüber den bisherigen Messmethoden. Der ELISA zeigt eine gute Korrelation zur HPLC/MS und GCMS und ist hervorragend geeignet zum Testen großer Serien von Patientenproben
 

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