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Aktuell

2012-12-10

Histamin und Tyramin in Lebensmitteln – Vorsicht bei Allergien, Migräne und Depression!

Bakteriell gebildete Abbauprodukte von Aminosäuren werden als biogene Amine bezeichnet. Biogene Amine gelten allgemein als Auslöser pseudoallergischer Reaktionen und sind in höheren Dosen für alle Menschen toxisch. Zu den biogenen Aminen zählt man im Wesentlichen Histamin und Tyramin.
 

Bei Personen mit erhöhter Histaminsensibilität (z.B. Allergiker mit verminderter Aktivität der Diaminooxidase) können bereits 8 - 40 mg Histamin erste Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Die Symptome sind hauptsächlich Hautsymptome (Rötungen, Ausschlag, Oedeme), Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. 

 

Wer unter Depressionen leidet und deswegen sogar Medikamente einnehmen muss, sollte insbesondere bei der Ernährung vorsichtig sein. Nicht nur Alkohol und Kaffee können die Symptome verstärken, sondern auch tyraminhaltige Lebensmittel können mit Antidepressiva in Wechselwirkung treten. Dies betrifft im Wesentlichen Medikamente (zum Beispiel Beruhigungsmittel) beziehungsweise Psychopharmaka, die Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer enthalten. Das Tyramin aus den Lebensmitteln reagiert mit den chemischen Inhaltsstoffen dieser Medikamente. 

 

Die Symptome können sein: hoher Blutdruck, bohrende Kopfschmerzen (Migräne), Schwindel, Sehstörungen, Überempfindlichkeit gegen Licht, Gerüche und Geräusche, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen.

 

Wir bieten Ihnen einfache und schnelle ELISA Tests zur quantitativen Bestimmung von Histamin und Tyramin in Lebensmitteln an. Durch den universellen Charakter der ELISAs können verschiedenste Lebensmittel, wie z.B. Wein, Fisch, Fischmehl, Wurst, Käse, Milch und Sahne analysiert werden. Histamin und Tyramin können einzeln oder mit einer gemeinsamen Probenvorbereitung in der Kombination bestimmt werden.
 

2012-9-5

Neuer hochsensitiver ADMA-ELISA für Forschungszwecke und die pharmazeutische Industrie

Ab sofort steht allen Forschungsgruppen an den Universitäten oder der pharmazeutischen Industrie ein neuer, hochsensitiver ADMA-ELISA von der DLD Diagnostika GmbH zur Verfügung. Der ADMA-high sensitive-ELISA ist sehr gut geeignet für den quantitativen Nachweis von endogenem asymmetrischen Dimethyl-Arginin (ADMA) in Serum oder Plasma für die Ratte, Maus und auch für Zellkulturen.

 

Die Vorteile des neuen ADMA-high sensitive-ELISA sind:

 

Hohe Sensitivität, die untere Nachweisgrenze ist 0,01 µmol/l

Nur geringes Probenvolumen erforderlich (5-20 µl).

Proben können direkt - ohne vorherige Filtration - im Assay eingesetzt werden

Hohe Präzision durch über-Nacht-Inkubation

Ausführliche Untersuchungen in gängigen Zellkulturmedien

Keine Kühlkette für den Transport der Kits erforderlich

Keine Kreuzreaktivitäten mit L-Arginin, SDMA and N-Monomethylarginin

Keine Beeinflussung der Testergebnisss durch Medikamente

Excellente Korrelation mit der LC-MS/MS

Kits sind mit langem Haltbarkeitsdatum verfügbar (bis zu 21 Monate!)


Wir informieren Sie gern über weitere Details zu unserem neuen Test!

2012-6-4

Neue hochsensitive Catecholamin ELISA Tests für Forschungszwecke


Wir freuen uns, Ihnen hochsensitive Enzymimmunoassays für die quantitative Bestimmung der Catecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin anbieten zu können. Die Tests funktionieren hervorragend in Urin- und Plasmaproben, Zellkulturen, Gewebehomogenaten und weiteren biologischen Flüssigkeiten. Die neuen Tests sind sehr gut geeignet für Forschungszwecke und für Proben mit kleinen Volumina (1µl-500 µl) zur Inkubation über Nacht.

Die Sensitivität beträgt bei:

Adrenalin 1.6 pg/ml (8.7 pmol/l)

Noradrenalin 1 pg/ml (5.9 pmol/l) 

Dopamin 5.9 pg/ml (39 pmol/l)

Damit gehören die Tests zu den sensitivsten ELISA Tests für den quantitativen Nachweis der Catecholamine weltweit!

Ein neuer Proben-Stabilisator ist Bestandteil der Kits und ermöglicht eine längere Lagerung eingefrorener Proben. Die Tests sind sehr spezifisch und zeigen nur geringe Kreuzreaktivitäten. Keine Beeinflussung durch Medikamente ist gegeben. Darüber hinaus überzeugen die Tests durch eine extrem lange Verwendbarkeit (12-18 Monate).

2011-7-18

ZnT8 Autoantikörper ELISA - Ein neuer Test für die Differentialdiagnose bei Typ-1-Diabetes mellitus!

Das kationische Efflux Transporter-Protein ZinkT8 (ZnT8) wurde kürzlich als eines der Hauptantigene beim (insulinpflichtigen) Diabetes mellitus Typ 1 (TID) beschrieben. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung wurden in 60 - 80 % der Fälle ZnT8-Antikörper nachgewiesen. Hingegen betrug die Prävalenz bei Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 2 (T2D) ca. 3 %. Bei Erkrankungen, die mit einem TID assoziiert sind (Morbus Addison, Zöliakie) wurden ZnT8-Antikörper in bis zu 30 % beobachtet. Interessanterweise wurden ZnT8-Antikörper in 26 % von TID-Patienten gefunden, bei denen keine der etablierten Diabetes-spezifischen Autoantikörper (Inselzell-Antikörper, Insulin-Antikörper, GAD-Antikörper, IA2-Antikörper) nachweisbar waren. Möglicherweise wird mit diesen Antikörpern ein Subset an TID-Patienten erfasst (Wenzlau et al. 2007). Weitere Studien zur Evaluierung der klinischen Relevanz dieser Autoantikörper sind erforderlich.

Zitat: Karsten Conrad et al. Autoantikörper bei organspezifischen Autoimmunerkrankungen - Ein diagnostischer Leitfaden 2010.


Wir bieten Ihnen einen hochspezifischen und sensitiven ELISA für den quantitativen Nachweis von Zink Transporter 8 (ZnT8) Autoantikörpern an.

2011-5-30

ADMA/Arginin Quotient: Ein besserer Marker für kardiovaskuläre Erkrankungen und Gesamtmortalität?

In mehren klinischen und experimentellen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass es bei kardiovaskulären Erkrankungen zu einem Ansteigen der Konzentration des endogenen L-Arginin-Analogons ADMA im Plasma kommen kann. Erhöhte ADMA-Konzentrationen sind somit ein für das zukünftige Fortschreiten kardiovaskulärer Erkrankungen prognostisch relevanter Faktor.

 

Das Verhältnis von ADMA zu L-Arginin (ADMA/Arginin Quotient) war in mehreren klinischen Studien invers mit dem kardiovaskulären Risiko assoziiert; in der Framingham-Studie konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem ADMA/Arginin-Quotienten und der Gesamtmortalität belegt werden (siehe auch Publikationsliste im Produktprofil). Viele Forschergruppen nehmen an, dass der ADMA/Arginin-Quotient ein besseres Maß für die Substratverfügbarkeit der NO-Synthase darstellt als die L-Arginin-Konzentration selbst. Darüber hinaus ist der ADMA-Arginin-Quotient ein geeigneter Parameter für die Therapiekontrolle bei Personen, die L-Arginin-Supplemente konsumieren

 

Der neue ADMA-Arginin-Plasma ELISA Kit enthält Reagenzien für die quantitative Bestimmung von derivatisiertem ADMA (asymmetrisches Dimethyl-Arginin) und Arginin in EDTA-Plasma.

 

2010-9-8

Differentialdiagnose bei Neuromyotonie

Die Neuromyotonie ist ein neurologisches Syndrom, das durch eine erhöhte Erregbarkeit der Skelettmuskulatur gekennzeichnet ist und als Autoimmunerkrankung oder paraneoplastisches Syndrom bei kleinzelligen Bronchialkarzinomen, Lymphomen und Thymomen beschrieben wurde. Ursache ist eine gestörte Funktion der neuromuskulären Synapse (motorische Endplatte), die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch die Bildung von Autoantikörpern gegen spannungsaktivierte Kaliumkanäle verursacht wird (Isaac-Mertens-Syndrom). Wenn die Neuromyotonie in Verbindung mit Symptomen einer limbischen Enzephalitis auftritt, wird die Bezeichnung Morvan-Syndrom verwendet.

Die Neuromyotonie tritt sporadisch und in jedem Alter auf, sie gilt als sehr selten. Es dominieren klinisch unwillkürliche tonische Muskelverkrampfungen, Faszikulationen und als besonders charakteristisches Merkmal dauerhafte, wellenartige Muskelanspannungen, die bei schlanken Personen sichtbar sind (Myokymien). Oft kann die Muskulatur nicht richtig entspannt werden und erscheint steif (Pseudomyotonie). Bisweilen ist außerdem übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis) zu beobachten. Elektromyographisch können Muskelaktionspotentiale bei Entspannung nachgewiesen werden. Bei etwa 40 % der Patienten lassen sich Antikörper gegen spannungsaktivierte Kaliumkanäle im Serum nachweisen, viele Betroffene haben auch andere Autoantikörper, zum Beispiel gegen Acetylcholinrezeptoren wie bei der Myasthenia gravis.

Wir bieten Ihnen einen Radioimmunoassay für den quantitativen Nachweis von Autoantikörpern gegen den spannungsabhängigen Kalium-Kanal (in der Literatur abgekürzt als VGKC; Voltage Gated K+- Channel) an.
 

2010-8-5

Biogene Amine - Das komplette Programm

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort das vollständige Programm der Biogenen Amine als ELISA Tests anbieten zu können.

Zusätzlich zu unseren bewährten Serotonin und Nor-/Metanephrin Urin ELISA´s sind folgende Original-Assays wieder verfügbar.

 

1. Catecholamine in Plasma und Urin 
 
Bestimmung aller drei Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für alle drei Parameter
Acylierung in der Extraktionsplatte, enzymatische Umwandlung in der ELISA-Platte
3 x 96 Einzelbestimmung oder 3 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Geringes Plasmavolumen erforderlich (300µl)
Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards zur Plasmamessung
Hohe Sensitivität zur Plasmamessung
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten
 
2. Catecholamine als Urin-Quick 
 
Bestimmung aller drei Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für alle drei Parameter
Acylierung in der Extraktionsplatte, enzymatische Umwandlung in der ELISA-Platte
3 x 96 Einzelbestimmung oder 3 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Einfache Durchführung innerhalb weniger Stunden
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten

 

3. Histamin Plasma 
 
Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards, sehr hohe Sensitivität
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Einfache Durchführung, Inkubation über Nacht
Hoch sensitiver und spezifischer Antikörper
 
4. Histamin  / 1-Methylhistamin im Urin 
 
Bestimmung beider Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für beide Parameter
2 x 96 Einzelbestimmung oder 2 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive und spezifische Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten
Einfache Durchführung
 
5. Serotonin Sensitive 
 
Sehr niedrigkonzentrierte erste Standards, sehr hohe Sensitivität
Geeignet für kleine Probenvolumina (1 - 20 µl)
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Inkubation über Nacht
Hoch sensitiver und spezifischer Antikörper

 

6. Meta-Normetanephrin Plasma 
 
Hochsensitiver Elisa
Bestimmung beider Parameter aus einer Probe mit einem Kit
Nur eine gemeinsame Probenvorbereitung für beide Parameter
2 x 96 Einzelbestimmung oder 2 x 48 Doppelbestimmungen möglich
Ausgedehnter Standardbereich ermöglicht die Messung pathologischer
Proben ohne Vorverdünnung
Erhöhte Präzision durch Inkubation über Nacht
Große Haltbarkeit (> 12 Monate) (18 Monate direkt nach der Herstellung)
Keine Interferenzen mit Medikamenten bekannt
Hoch sensitive und spezifische Antikörper mit sehr geringen Kreuzreaktivitäten
 
 

2010-2-11

AQUAPORIN-4 (AQP4) AUTOANTIKÖRPER ELISA

Die Neuromyelitis optica (auch Devic-Syndrom) ist eine autoimmun bedingte entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit Abbau der isolierenden Nervenummantelungen (Demyelinisierung), bei der zumeist innerhalb weniger Monate (meist < 2 Jahre) nacheinander oder gleichzeitig sowohl eine Entzündung mindestens eines Sehnerven (Neuritis nervi optici) als auch eine Entzündung des Rückenmarkes (Myelitis) auftritt. Sehr häufig finden sich Antikörper gegen den Wasserkanal Aquaporin-4. Sind diese Autoantikörper im Serum nachzuweisen ist eine sichere Abgrenzung zur Multiplen Sklerose einfacher. Wir bieten Ihnen erstmalig einen patentgeschützten Enzymimmunoassay für den quantitativen Nachweis von Aquaporin-4 Autoantikörpern an.

Literatur:

"A serum autoantibody marker of neuromyelitis optica: distinction from multiple sclerosis”; V.A. Lennon et al.; Lancet 2004 364 (9451): 2106-2112
“IgG marker of optic-spinal multiple sclerosis binds to the aquaporin-4 water channel”; V.A. Lennon et al.; The Journal of Experimental Medicine 2005 202: 473-477
“Neuromyleitis optica IgG predicts relapse after longitudinally extensive transverse myelitis”; B.G. Weinschenker et al.; Annals of Neurology 2006 59: 566-569
 

2009-11-10

Neuer Plasma Nor/Metanephrine ELISA

Wir haben unseren Enzymimmunoassay für die quantitative Bestimmung von freiem Normetanephrin und Metanephrin in Plasma wesentlich verbessert.
Der Kit beinhaltet jetzt eine gemeinsame Probenvorbereitung von 400 µl Plasma und Acylierung in flüssige Phase, 6 Standards, 2 Kontrollen, gebrauchsfertig,
Standardbereich Metanephrin/ Normetanephrin: 20 - 3.000 pg/m und identische Reagenzien für Parallelansätze.
Die Korrelation zwischen dem modifizierten ELISA Test und der RIA Methode (s. Literatur) ist sehr gut.


Unger et al. (2006.) Diagnostic value of various biochemical parameters for the diagnosis of pheochromocytoma in patients with adrenal mass. European Journal of Endocrinology 154, 409-417

 

2008-10-1

SDMA: Neuer Marker für Nierenfunktionsstörungen

Bei Niereninsuffizienz ist häufig eine Dosisanpassung der Arzneistoffe erforderlich, gerade bei älteren Menschen. Deshalb ist die Bestimmung der Nierenfunktion in der klinischen Medizin von großer Bedeutung. Die Diagnose der Nierenfunktionseinschränkung wird dadurch erschwert, dass reliable Marker der glomerulären Filtrationsrate (GFR) fehlen. Der Goldstandard, eine Insulin Clearance, ist aufwändig und teuer. In der klinischen Praxis wird deshalb Serum-Kreatinin bestimmt. Schätzungen der Kreatinin Clearance mittels Cockroft-Gault zeigen beträchtliche inter-individuelle Variabilität verbunden mit Muskelmasse, Proteinzufuhr, Alter und Geschlecht. Das Strukturisomer des kardiovaskulären Risikofaktors ADMA, SDMA, wird streng renal eliminiert. In mehreren Studien konnte bislang gezeigt werden, dass der Plasma-SDMA-Spiegel sehr gut mit der geschätzten GFR korreliert. In weiteren Studien soll untersucht werden, ob SDMA ein nützlicher Parameter sein könnte, um Patienten in sehr frühen Stadien der chronischen Nierenerkrankung zu identifizieren.

Die bisher verfügbaren Messverfahren zur quantitativen Bestimmung von SDMA in Plasma, Serum, Urin und anderen biologischen Flüssigkeiten basierten allesamt auf dem chemischen Nachweisverfahren der Hochdruck-Flüssigkeitschromatografie (HPLC). Diese Methode ist jedoch sehr zeit- und personalintensiv, teuer, und somit für die klinische Routinediagnostik nicht geeignet. Unser neu entwickelte SDMA-ELISA bietet den Vorteil der spezifischen und sensitiven Erfassung dieses Markers mit Routine-Methoden und ist, was personellen und technischen Aufwand angeht, der HPLC-Messung überlegen.

Weiteren Information finden Sie  unter der Produktbeschreibung ( Arbeitsanleitung u. Literaturangabe) zum neuen SDMA-ELISA.

 

2008-9-19

ADMA: Ein neuer kardiovaskulärer Risikomarker!

ADMA steht für asymmetrisches Dimethyl-Arginin, ein im Serum und Plasma nachweisbaren, endogenen Hemmstoff der Synthese von Stickstoffmonoxid (NO). NO wiederum ist ein wichtiger physiologischer Mediator im Herz-Kreislaufsystem und spielt bei der endothelialen Dysfunktion in der Entwicklung der atherosklerotischen Gefäßkrankheit bereits früh eine entscheidende Rolle.

ADMA ist erhöht bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung, chronischer Herzinsuffizienz, bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Hypercholesterinämie, Hypertonie, Diabetes mellitus, bei chronischer Niereninsuffizienz und Dialysebehandlung, bei Präeklampsie und bei Patienten mit erektiler Dysfunktion (s. auch www.adma-spiegel.de).

Der erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität durch erhöhte ADMA-Konzentrationen kann durch die Gabe von L-Arginin entgegengewirkt werden.

Die bisher eingesetzten Nachweisverfahren für ADMA basieren auf dem Prinzip der HPLC/MS oder GCMS, was sie sehr aufwendig und teuer für den klinischen Alltag macht. Wir haben daher einen ELISA Test als Alternative entwickelt.

Der neue ADMA-ELISA ist ein kompetitiver ELISA im Mikrotiterplatten-Format und hat große Vorteile gegenüber den bisherigen Messmethoden. Der ELISA zeigt eine gute Korrelation zur HPLC/MS und GCMS und ist hervorragend geeignet zum Testen großer Serien von Patientenproben
 

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