Aktuell

11. April 2017

Calretinin ELISA: Ein neuer Assay für die frühe Diagnose eines Mesothelioms

 

Seit längerer Zeit ist in mehr als 55 Ländern der Welt die Produktion und Verwendung von Asbest verboten. Trotzdem ist die Zahl der asbestbedingten Krebserkrankungen – in erster Linie bösartige Lungentumoren und Mesotheliome – weiterhin sehr hoch.

Aufgrund der langen Latenzzeit sowie der fortlaufenden Produktion und Verwendung von Asbest in mehreren Ländern wird hier in den nächsten Jahren keine wesentliche Verbesserung erwartet. Durch eine Früherkennung der Tumoren – möglichst in klinisch symptomfreien Entwicklungsstadien – könnten die Chancen einer kurativen Therapie wesentlich gesteigert werden.

Calretinin ist einer der zurzeit besten verfügbaren Marker für den Nachweis von Mesotheliomen.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr Universität Bochum (IPA) hat die DLD Diagnostika GmbH jetzt eine vielversprechende Methode für den Einsatz des Biomarkers Calretinin zur Früherkennung – speziell von Mesotheliomen – in Plasma- und Serumproben entwickelt.

Der neue Calretinin ELISA zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Hoch spezifischer und sensitiver Kaninchen anti-Calretinin Antikörper

Gute Linearität zwischen 0,25 - 4,0 ng/ml

Einfach durchzuführen, Gesamtinkubation 6 Std.

Geeignet für humane Serum und Plasmaproben

Validiert in größeren Fall-Kontrollstudien

Involviert in Longitudinalstudien



Der neue Calretinin ELISA ist nur für Forschungszwecke geeignet!

7. Juni 2016

SDMA ELISA zur Früherkennung von Nierenerkrankungen bei Hund und Katze!

SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) identifiziert eine Nierenerkrankung bereits bei einem Verlust der Nierenfunktion von etwa 30-40%. Eine Erhöhung der Kreatininkonzentration tritt erst dann ein, wenn etwa 75% der Nephrone nicht mehr funktionsfähig sind. Somit ist SDMA im Gegensatz zu Kreatinin ein weitaus sensiblerer Biomarker für die Beurteilung der Nierenfunktion bei Hund und Katze.

Unser SDMA ELISA ist schnell und präzise. Der für die Routine geeignete Test liefert SDMA-Werte in weniger als 3 Stunden. Er ist damit für die schnelle Diagnose erhöhter SDMA-Spiegel bei der Beurteilung der Nierenfunktion im Serum und Plasma geriatrischer Hunde und Katzen geeignet. SDMA ist immer im Zusammenhang mit Kreatinin und den Ergebnissen der Urinuntersuchung, insbesondere des spezifischen Harngewichts, zu beurteilen. Erkrankungen der Niere sind bei älteren Hunden und Katzen sehr häufig anzutreffen und haben schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Im Laufe des Lebens entwickelt eine von drei Katzen und einer von zehn Hunden eine Nierenerkrankung.
SDMA ist eine methylierte Form der Aminosäure Arginin, die nach Proteolyse eines intranukleären Proteins von allen kernhaltigen Zellen in die Zirkulation freigesetzt wird. Es wird zu mehr als 90% glomerulär filtriert und renal eliminiert. SDMA ist damit spezifisch für die Nierenfunktion. Dabei ist SDMA unabhängig von der Muskelmasse und eignet sich deshalb auch gut für das Monitoring alter und minderbemuskelter Tiere mit chronischer Nierenerkrankung.

Derzeit wird unser SDMA ELISA für Hunde und Katzen validiert (LABOKLIN Bad Kissingen, Publikation in Vorbereitung). Laut Literatur ist der Referenzbereich für humanen Serum- und Plasmaproben und für Serum und Plasma bei Katze und Hund nahezu gleich: 0,3 - 0,75 μmol/l (entspricht 6,0 - 15 μg/dl). Persistierende Konzentrationen SDMA von > 0,75 μmol/l (entspricht > 15ug/dl) weisen auf eine verminderte renale Elimination und somit auf eine mögliche eingeschränkte Nierenfunktion hin.

Die Validierung von SDMA und die Ermittlung der Referenzbereiche für weitere Tierarten (z.B. Pferd, Kaninchen) wird Gegenstand weiterer zukünftiger Studien sein. Der SDMA ELISA Test ist für geringe Probevolumina (20 µl) geeignet. Der ELISA überzeugt durch Spezifität, Sensitivität, Linearität und Reproduzierbarkeit und zeigt eine sehr gute Korrelation zur SDMA-Bestimmung mittels LC-MS/MS (DLD data on file).

8. September 2015

ADMA Fast ELISA: Risikoprognose bei Herzinfarkt und Schlaganfall

Nicht immer ist der Weg das Ziel. Manchmal muss es schnell gehen. Der neue ADMA Fast ELISA ist sehr schnell und präzise. Als routinegängiger Test liefert der Enzymimmunoassay erstmals exakte ADMA-Werte in weniger als 3 Stunden. Er ist damit optimal für die schnelle Diagnose erhöhter ADMA-Spiegel bei vielen kardiovaskulären Erkrankungen geeignet, insbesondere auch bei Verdacht auf Herzinfarkt und Schlaganfall.

ADMA ist auch der Marker, der das Überleben der Patienten unter Intensivtherapie am besten vorhersagen lässt. Das Mortalitätsrisiko während der Intensivtherapie ist bei Patienten mit hohen ADMA-Konzentrationen stark erhöht.

Der Test ist automatisierbar und für geringe Probevolumina (20 µl) geeignet. Der ELISA  überzeugt durch eine sehr gute Spezifität, Sensitivität, Linearität und Reproduzierbarkeit und zeigt eine ausgezeichnete Korrelation zur ADMA-Bestimmung mittels LC-MS/MS.

24. März 2014

Homoarginin: ein neuer kardiovaskulärer Risikomarker bei Dialysepatienten

Homoarginin ist eine nicht-essentielle kationische Aminosäure, die aus Lysin gebildet wird und in vitro und in vivo ähnliche Eigenschaften wie Arginin zeigt.

 

Epidemiologische Untersuchungen in zwei großen unabhängigen Kohorten, nämlich Der Deutschen Diabetes Dialyse (4D) – Studie und der Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC)  – Studie haben Homoarginin als aussagekräftigen Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse und Sterblichkeit identifiziert. Niedrige Blutkonzentrationen von Homoarginin deuten auf eine erhöhte Mortalitätsrate hin. Sowohl die Gesamtmortalität als auch die kardiovaskuläre Mortalität verdoppeln sich bei sinkender Homoarginin-Konzentration.

 

Darüber hinaus ist die Homoarginin-Konzentration auch eng mit der Nierenfunktion verknüpft. Im Plasma mit Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz ist die Konzentration von Homoarginin um mehr als den Faktor 2 niedriger. Homoarginin könnte daher besonders für das Monitoring von Dialysepatienten nützlich sein.

 

Zitiert aus: J Lab Med, 2011; 35 (3): 153–159

 

Wir bieten ein Nachweisverfahren für Homoarginin in Plasma, Serum und Zellkulturen an. Es ist ein kompetitiver ELISA im Mikrotiterplatten-Format. Der ELISA zeigt eine gute Korrelation zur LC/MS und ist hervorragend geeignet zum Testen großer Serien von Patientenproben.

 

Homoarginin als Biomarker für das Mortalitätsrisiko ist zum Patent angemeldet: EP2533653A1.

5. September 2012

Neuer hochsensitiver ADMA-ELISA für Forschungszwecke und die pharmazeutische Industrie

Ab sofort steht allen Forschungsgruppen an den Universitäten oder der pharmazeutischen Industrie ein neuer, hochsensitiver ADMA-ELISA von der DLD Diagnostika GmbH zur Verfügung. Der ADMA-high sensitive-ELISA ist sehr gut geeignet für den quantitativen Nachweis von endogenem asymmetrischen Dimethyl-Arginin (ADMA) in Serum oder Plasma für die Ratte, Maus und auch für Zellkulturen.

 

Die Vorteile des neuen ADMA-high sensitive-ELISA sind:

 

Hohe Sensitivität, die untere Nachweisgrenze ist 0,01 µmol/l

Nur geringes Probenvolumen erforderlich (5-20 µl).

Proben können direkt - ohne vorherige Filtration - im Assay eingesetzt werden

Hohe Präzision durch über-Nacht-Inkubation

Ausführliche Untersuchungen in gängigen Zellkulturmedien

Keine Kühlkette für den Transport der Kits erforderlich

Keine Kreuzreaktivitäten mit L-Arginin, SDMA and N-Monomethylarginin

Keine Beeinflussung der Testergebnisss durch Medikamente

Excellente Korrelation mit der LC-MS/MS

Kits sind mit langem Haltbarkeitsdatum verfügbar (bis zu 21 Monate!)


Wir informieren Sie gern über weitere Details zu unserem neuen Test!